<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title> Stadtverband Jena: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.die-linke-jena.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright> Stadtverband Jena</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 13:55:37 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 13:55:37 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78895</guid>
                <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                <title>Linke: Vorgänge beim Deutschen Optischen Museum werfen Fragen auf</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/linke-vorgaenge-beim-deutschen-optischen-museum-werfen-fragen-auf/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Für die Stadtratsfraktion Die Linke werfen die Vorgänge um die geplatzte Berufung des Werkleiters von JenaKultur zum Verwaltungsdirektor beim Deutschen Optischen Museum (D.O.M.) viele Fragen auf, die nicht zuletzt die Stadt Jena beantworten sollte.</p>
<p>Für die Begleitung des Projekts „Deutsches Optisches Museum“ in der abschließenden Bauphase und die Ausgestaltung der Ausstellung sollte nach Ankündigung der Stadt Jena vom 09.09.2026 der Werkleiter von JenaKultur, Carsten Müller, die Verwaltungsdirektion übernehmen. Inzwischen wurde die Ankündigung mit Pressemitteilung vom 05.10.2026 von der Stadt wieder zurückgenommen. Darin wird erklärt, dass Carsten Müller eine „belastbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Leitung“ nicht mehr als gegeben ansehe. Das intransparente Hin und Her wirft aus Sicht der Linken ebenso viele Fragen auf wie die Feststellung der fehlenden vertrauensvollen Zusammenarbeit.</p>
<p>„Wir finden die Vorgänge mehr als irritierend. Erst feiert die Stadtspitze den Wechsel des Werkleiters zum D.O.M., der für den Eigenbetrieb JenaKultur hochproblematisch ist. Dann erfolgt ein Rückzug, der praktisch eine Misstrauenserklärung gegenüber der bisherigen Leitung der Stiftung ist. Das erweckt den Eindruck: Da ist etwas faul!“, erklärt Jens Thomas, Vorsitzender der Fraktion. „Wenn innerhalb weniger Wochen eine neue Leitungsstruktur angekündigt und anschließend wieder zurückgenommen wird, muss das erklärt werden. Es geht hier um die Leitung eines für Jena wichtigen und finanziell erheblichen Projekts.“</p>
<p>Die Fraktion hat deshalb einen Fragenkatalog beim Oberbürgermeister eingereicht: Von wem ging die Initiative aus, Müller zum Verwaltungsdirektor der Stiftung zu machen? Diese Position war bisher in der Stiftung gar nicht vorgesehen. Welche Erwartungen hatte die Stadt mit der Berufung verbunden? Welche Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten hat sie gegenüber der Stiftung tatsächlich?</p>
<p>Weitere Fragen betreffen die Arbeit der Stiftungsgremien, die Berichterstattung des Direktors gegenüber dem Kuratorium und die Information des Stadtrates durch den Oberbürgermeister. Dem zuständigen Werkausschuss JenaKultur wurde die Entscheidung mitgeteilt, ohne dass er ein Mitspracherecht hatte. Ebenso soll geklärt werden, welche Informationen über die Stiftung im städtischen Beteiligungsmanagement erfasst werden.</p>
<p>Besonders kritisch sieht die Fraktion die finanzielle Entwicklung des Museumsprojekts. Erneut wurden in der Presse höhere Kosten verlautbart, ohne dass die Finanzierung klar wäre. Beim Stadtratsbeschluss von 2023 ging man noch von Gesamtkosten in Höhe von rund 56,7 Millionen Euro und Fördermitteln in Höhe von rund 32 Millionen Euro aus. Inzwischen ist von 69 Millionen Euro die Rede, eine Steigerung von über 20 Prozent. Ob die Fördersumme entsprechend steigt, weiß der Stadtrat nicht.</p>
<p>„Die Stadt hat bereits erhebliche Mittel für das Museum bereitgestellt. Schon deswegen hoffen wir natürlich, dass es jetzt nicht scheitert. Aber das D.O.M. darf kein Fass ohne Boden werden. Die Stadt kann sich in der jetzigen Haushaltslage keine weiteren außerplanmäßigen Zuschüsse leisten. Gerade deshalb wollen wir wissen, wie sich die Kosten tatsächlich entwickelt haben, welche weiteren Verpflichtungen auf die Stadt zukommen und wer diese am Ende tragen soll“, sagt Thomas. „Das Projekt ist für Jena von großer Bedeutung. Gerade deshalb muss nachvollziehbar sein, wer welche Entscheidungen trifft, wer welche Verantwortung trägt und wie die Finanzierung langfristig gesichert werden soll.“</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_sharepic-290648_2__b235b464b5.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78892</guid>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 15:03:23 +0200</pubDate>
                <title>Linke stellt sich hinter KoKont und den Runden Tisch für Demokratie</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/linke-stellt-sich-hinter-kokont-und-den-runden-tisch-fuer-demokratie/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat kritisiert die Angriffe des Oberbürgermeisters in der jüngsten Stadtratssitzung gegen die Arbeit von KoKont Jena und den Runden Tisch für Demokratie in der Stadt. Dagegen lobt die Fraktion die gute Arbeit der zivilgesellschaftlichen Akteure und stellt sich hinter das erarbeitete Stadtprogramm.<br>In der Stadtratssitzung am 30. September 26 hat sich der Jenaer Oberbürgermeister, Dr. Nitzsche, anlässlich einer Einwohner-Anfrage aus den Reihen der Querdenker-Partei Die Basis in herablassender Weise gegenüber der vom Runden Tisch von Demokratie erarbeiteten Fortschreibung des "Stadtprogramm für Demokratie. Jenaer Programm gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung." geäußert. Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat findet das unakzeptabel und stellt sich hinter den von den zivilgesellschaftlichen Akteuren in einem mehrjährigen Prozess erarbeiteten Entwurf der Fortschreibung. Insbesondere weist die Fraktion den Eindruck zurück, die erarbeitete Fortschreibung des Stadtprogramms sei fachlich unzureichend.<br>"KoKont und der Runde Tisch für Demokratie haben ihren vom Stadtrat erteilten Auftrag, das Programm gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung weiterzuentwickeln und den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, hervorragend erfüllt. Dass der Oberbürgermeister hier Defizite erkennt, hat aus unserer Sicht eher ideologische als fachliche Gründe. Diese Einschätzung lässt sich weder aus der Situations- und Ressourcenanalyse des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft noch aus der zusätzlich beauftragten Studie von Dr. Kailitz herleiten", stellt Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender der Linken im Jenaer Stadtrat, fest.<br>"Wir kritisieren deshalb mit aller Schärfe, dass der Oberbürgermeister öffentlich die weitere Zusammenarbeit mit KoKont am Stadtprogramm in Frage stellt. Für uns ist klar: Die unter der Leitung der Koordinierungsstelle von der Zivilgesellschaft erarbeitete Fortschreibung des Stadtprogramms ist geeignet, die Probleme mit Diskriminierung in der Stadt anzugehen." führt Thomas weiter aus.<br>"In seiner Antwort hat der Oberbürgermeister einmal mehr der rechten Erzählung, dass die weiße Mehrheitsgesellschaft Opfer von Diskriminierung sei, Berechtigung eingeräumt und macht sie den von rechten Parteien immer wieder angebrachten Vorwurf der fehlenden Neutralität zu eigen. Dabei ist für uns als Linke klar: Demokratie braucht keine falsche Neutralität! Demokratie braucht Haltung gegen undemokratische Bestrebungen. Wir brauchen in Jena eine sachliche Debatte zu den verschiedenen Formen der Diskriminierung, des Rechtsextremismus und politischer Gewalt sowie starke zivilgesellschaftliche Strukturen. Dafür stehen wir als Fraktion Die Linke." sagt Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_sharepic-undefined_2__b7be395988.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78235</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 10:16:25 +0200</pubDate>
                <title>Bürgerbudget macht Versäumnisse bei der Klimaanpassung sichtbar</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/buergerbudget-macht-versaeumnisse-bei-der-klimaanpassung-sichtbar/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Einreichungsfrist für das diesjährige Bürgerbudget in Jena ist abgeschlossen. Für die Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena senden die zahlreichen Vorschläge zur Klimaanpassung ein unmissverständliches Signal: Die Menschen erwarten, dass die Stadt deutlich schneller auf die Folgen der Klimakrise reagiert. Besonders auffällig ist die große Zahl an Vorschlägen, die eine bessere Verschattung von Spielplätzen fordern.</p>
<p>„Wenn immer wieder derselbe Wunsch geäußert wird, dann handelt es sich nicht um Einzelinteressen, sondern um einen offensichtlichen Mangel. Dass Eltern und Familien über das Bürgerbudget Verschattung auf verschiedenen Spielplätzen einfordern müssen, zeigt, dass die Stadt beim Thema Klimaanpassung noch erheblichen Nachholbedarf hat“, erklärt Jens Thomas, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena.</p>
<p>Aus Sicht der Fraktion zeigen die Vorschläge, dass die Folgen immer heißerer Sommer längst im Alltag der Menschen angekommen sind. Spielplätze ohne Schatten werden an vielen Tagen zur Belastung statt zu Orten, an denen Kinder sicher spielen können. Was heute über das Bürgerbudget eingefordert wird, hätte längst Bestandteil der Umsetzung des Hitzeaktionsplans sein müssen.</p>
<p>„Klimaanpassung darf nicht erst stattfinden, wenn Bürgerinnen und Bürger Defizite über das Bürgerbudget sichtbar machen. Trinkbrunnen, Wassersprüher und Verschattung sind bereits Bestandteil beschlossener Klimaanpassungsmaßnahmen – aber wo bleibt die Umsetzung?“, fragt Thomas.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke fordert, die zahlreichen Vorschläge als klaren politischen Auftrag zu verstehen. Die Stadt müsse bei der klimagerechten Anpassung des öffentlichen Raums deutlich schneller vorankommen. Die Häufung entsprechender Vorschläge zeige, dass der Handlungsbedarf stadtweit besteht.</p>
<p>„Das Bürgerbudget ist ein Seismograf für die Anliegen der Menschen in Jena. Wer die Vielzahl der Vorschläge zur Klimaanpassung ignoriert, ignoriert die Lebensrealität vieler Familien. Jetzt ist der Zeitpunkt, aus einzelnen Bürgerideen eine konsequente kommunale Strategie für eine klimaangepasste Stadt zu entwickeln“, so Jens Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_sharepic-290648-2_d099e512d4.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-78234</guid>
                <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:58:08 +0200</pubDate>
                <title>Geplante Sozialkürzungen gefährden gesellschaftlichen Zusammenhalt in Jena</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/geplante-sozialkuerzungen-gefaehrden-gesellschaftlichen-zusammenhalt-in-jena/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der Stadträtin Lena Saniye Güngör zu den Auswirkungen der angekündigten Kürzungen im Sozialbereich bestätigt aus Sicht der Linken die Befürchtungen: Die geplanten Einschnitte des Bundes bedrohen zentrale Angebote der sozialen Infrastruktur auch in Jena und treffen insbesondere diejenigen, die ohnehin auf Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>"Die Verwaltung warnt selbst vor einem steigenden Unterstützungsbedarf bei gleichzeitig sinkenden finanziellen Handlungsspielräumen. Besonders alarmierend sind die erwarteten Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende sowie Menschen mit Migrationsgeschichte." betont Güngör.</p>
<p>Die Stadträtin meint: "Die angekündigten Kürzungen im Sozialbereich wären für Jena sicher kein Beitrag zu solider Haushaltspolitik – sie werden den sozialen Zusammenhalt in der Stadt stattdessen massiv beschädigen. Die Antwort lässt wenig Zweifel aufkommen, dass Einsparungen in der Jugendhilfe, Einschränkungen bei der Eingliederungshilfe oder weitere Kürzungen in der Migrationsarbeit bereits erreichte Fortschritte bei Inklusion und Armutsprävention gefährden würden. Außerdem drohen höhere Folgekosten für die Stadt. Beratungsstellen drohen überlastet zu werden, Personal könnte wegfallen, Integrationsangebote und offene Kinder- und Jugendarbeit würden geschwächt. Wer heute bei Prävention spart, bezahlt morgen mit höheren sozialen und finanziellen Kosten."</p>
<p>Die Antwort zeigt zugleich die Grenzen kommunalen Handelns auf. „Zwar will die Stadt ihre Sozialstrategie bis 2028 fortsetzen, macht aber unmissverständlich deutlich, dass sie auf eine verlässliche Finanzierung durch Bund und Land angewiesen bleibt und die kommunalen Spielräume aufgrund der Haushaltslage äußerst begrenzt sind. Wir erwarten deshalb von CDU und SPD in Bund und Land, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und notwendige Konsolidierungsmaßnahmen nicht auf dem Rücken von Kindern, Familien, Menschen mit Behinderungen oder sozial benachteiligten Menschen auszutragen. Gleichzeitig erwarten wir von der Stadt, alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Folgen der Kürzungen für die Menschen in Jena abzumildern. Sozialpolitik darf nicht zum Sparschwein der Haushaltspolitik werden. Wer Prävention kürzt, zahlt morgen ein Vielfaches an sozialen und finanziellen Folgekosten“, stellt Güngör abschließend fest.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_sharepic-288564_9438089e71.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77776</guid>
                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 17:28:09 +0200</pubDate>
                <title>Fraktion Die Linke lehnt Flächennutzungsplan ab und fordert stärkeren Schutz von Kleingärten</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/fraktion-die-linke-lehnt-flaechennutzungsplan-ab-und-fordert-staerkeren-schutz-von-kleingaerten/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke hat in der Sitzung des Jenaer Stadtrats gegen die Festsetzung des neuen Flächennutzungsplans gestimmt. Zuvor hatte sie mehrere Änderungsanträge eingebracht, mit dem Ziel, Garten- und Grünflächen vor einer Ausweisung als Bauland zu bewahren. Darüber hinaus unterstützte die Fraktion weitere Anträge mit ähnlicher Zielsetzung.<br><br>„Wir halten es nicht für sinnvoll, wertvolle Gartenflächen in Jena zu beseitigen, um dort wenige, teure Ein- und Zweifamilienhäuser auf großen Grundstücken entstehen zu lassen. Einen Beitrag zum sozialen Wohnungsbau leistet das jedenfalls nicht“, erklärt Dr. Heidrun Jänchen, Mitglied der Fraktion Die Linke im Stadtentwicklungsausschuss.<br><br>Für die Fraktion sei der Erhalt der gewachsenen Gartenkultur ein zentrales Anliegen. „Die Demonstration zahlreicher Kleingärtnerinnen und Kleingärtner vor der Stadtratssitzung sowie ihre beharrliche Präsenz während der Sitzung haben eindrucksvoll gezeigt, welche Bedeutung dieses Thema für viele Menschen in unserer Stadt hat“, so Jänchen weiter.<br><br>Mit ihrem Änderungsantrag setzte sich Die Linke dafür ein, zehn größere Garten- und Grünflächen nicht als Bauland auszuweisen. Betroffen waren unter anderem Flächen im Mädertal, an der Schweizerhöhe und an der Closewitzer Straße. Außerdem unterstützte die Fraktion Änderungsanträge aus Jena-Süd und Löbstedt. In Löbstedt sollen bestehende Kleingärten zusätzlichen Gewerbeflächen weichen.<br><br>„Es ist widersprüchlich, wenn in Löbstedt seit Jahrzehnten genutzte Gärten für Gewerbeflächen aufgegeben werden sollen, während in Winzerla bereits versiegelte Flächen im Gewerbegebiet künftig als Grünflächen ausgewiesen werden. Ebenso unverständlich ist, dass die Stadt sich weiterhin weigert, dort zu entwickeln, wo ausreichend Potenzial vorhanden ist – etwa auf der Brache am Jägerberg“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende der Linken, Jens Thomas.<br><br>Bedauerlich sei zudem, dass die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dem Änderungsantrag der Ortsteilbürgermeisterin von Jena-Süd, Prothmann, nicht gefolgt sei. „Hier hätte es eine demokratische Mehrheit für den Erhalt der historisch, sozial und klimatisch bedeutsamen Kleingärten im Mädertal und an der Schweizerhöhe geben können“, so Thomas.<br><br>Abschließend fordert Die Linke ein grundsätzliches Umdenken in der Stadtentwicklung: „Die dem Flächennutzungsplan zugrunde liegende Vorstellung eines dauerhaften Wachstums der Stadt ist nicht mehr zeitgemäß. Jena braucht eine nachhaltige Stadtentwicklung, die vorhandene Flächen effizient nutzt, wertvolle Grünräume erhält und soziale sowie ökologische Belange stärker in den Mittelpunkt stellt.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77755</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 18:59:30 +0200</pubDate>
                <title>Stadtratsitzung im Juli</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/stadtratsitzung-im-juli/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Doppelsitzung tagt wieder der Jenaer Stadtrat und die Tagesordnung ist lang und hat es in sich. Es stehen diese Themen im Fokus:</p>
<p>Mit dem Flächennutzungsplan werden wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt gestellt. Wir setzen uns dafür ein, dass wertvolle Garten- und Grünflächen erhalten bleiben und nicht vorschnell für neue Wohnbauflächen geopfert werden. Statt immer neue Flächen auszuweisen, müssen zunächst die bereits vorhandenen Potenziale für Wohnungsbau konsequent genutzt werden.</p>
<p>Wir setzen uns für längere Öffnungszeiten der Freibäder ein, denn sie bedeuten mehr Zeit für Erholung und gemeinsame Sommerabende im kühlen Nass. Deshalb sollen Süd- und Ostbad auch in Zukunft bis in die Abendstunden geöffnet bleiben.</p>
<p>In der Goethe-Galerie soll spätestens bis zum 01. Juli 2027 ein Musterungszentrum der Bundeswehr entstehen. Wir als Die Linke stellen uns als Fraktion entschieden gegen dieses Vorhaben. Ein solches Musterungszentrum trägt zur Normalisierung militärischer Strukturen im zivilen Alltag bei. Deshalb ist klar: Ein Musterungszentrum der Bundeswehr passt aus unserer Sicht nicht nach Jena.</p>
<p>Nachdem sich gezeigt hat, dass der Kompromiss für das Bürgerzentrum in Winzerla nicht funktioniert, bringt Die Linke die Bürger*innen-Berfragung wieder in die Diskussion. Um die Standortfrage, Neubau oder Goethe-Schule, abschließend zu klären, wollen wir, dass die Menschen in Winzerla selbst zu Wort kommen.</p>
<p>Wir thematisieren die Umleitungssituation, die durch die Straßenbahnerweiterung im Jenaer Norden und weitere Baumaßnahmen entstehen. Es wird weitere Behinderungen geben und wir setzen uns dafür ein, dass mit den Betroffenen gesprochen wird, damit funktionierende Lösungen gefunden werden können.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77751</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 18:54:32 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke begrüßt längere Öffnungszeiten der Freibäder</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-begruesst-laengere-oeffnungszeiten-der-freibaeder/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat begrüßt die angekündigte Verlängerung der Öffnungszeiten der Jenaer Freibäder. Mit der nun vorgestellten Regelung wird ein Teil des Anliegens aufgegriffen, für das sich die Fraktion mit ihrer Beschlussvorlage eingesetzt hat.</p>
<p>Nach der neuen Regelung können Süd- und Ostbad während der Hauptsaison bei Temperaturen ab 28 Grad, sonniger Wetterprognose und entsprechend hoher Nachfrage bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Über eine Verlängerung der Öffnungszeiten wird jeweils am Nachmittag entschieden.</p>
<p>„Es ist gut, dass sich endlich etwas bewegt. Wer bis zum Nachmittag arbeitet oder nach Feierabend noch mit den Kindern ins Freibad möchte, gewinnt dadurch mehr Möglichkeiten. Genau auf dieses Problem haben wir mit unserer Beschlussvorlage aufmerksam gemacht”, sagt Stadtrat Ralph Lenkert.</p>
<p>Gleichzeitig sieht Die Linke weiteren Verbesserungsbedarf. Ziel sollte sein, längere Öffnungszeiten künftig von Beginn der Sommersaison an fest einzuplanen, anstatt sie kurzfristig von Wetterprognosen abhängig zu machen.</p>
<p>„Wir wünschen uns, dass längere Öffnungszeiten künftig nicht mehr von kurzfristigen Entscheidungen abhängen. Im nächsten Sommer sollten Süd- und Ostbad von Beginn der Sommersaison an regulär länger geöffnet sein. Das schafft Planungssicherheit und macht die Freibäder für Familien, Kinder und Berufstätige attraktiver“, so Lenkert.</p>
<p>Die Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass längere Öffnungszeiten dauerhaft und von Beginn der Sommersaison an vorgesehen werden.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77735</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 11:09:13 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke fordert Sicherung von Gärten und Grünflächen im Flächennutzungsplan</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-fordert-sicherung-von-gaerten-und-gruenflaechen-im-flaechennutzungsplan/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke im Jenaer Stadtrat kritisiert, dass in der Fortschreibung des Flächennutzungsplans hauptsächlich Gartenflächen in Bauland umgewandelt werden soll. Die Fraktion beantragt deshalb, mehrere neu vorgesehene Wohnbauflächen aus dem Flächennutzungsplan zu streichen. So sollen vor allem Klein- und Freizeitgärten als solche erhalten werden.</p>
<p>In der Fortschreibung des Flächennutzungsplans sieht die Stadtverwaltung vor, Kleingärten an mehreren Stellen der Stadt, etwa der Schweizer Höhe und dem Mädertal, in Bauland umzuwandeln. Das lehnt Die Linke ab. Jens Thomas, Vorsitzender der Fraktion, sagt dazu: „Es sind bereits zahlreiche Wohnbauflächen mit Bauplanungen belegt, ohne dass dort gebaut wird. Statt weiterer Flächenausweisungen fordern wir, Kleingärten in der Stadt zu erhalten. Sie tragen unmittelbar zu einem besseren Stadtklima bei, wirken der sommerlichen Aufheizung entgegen und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.“</p>
<p>Die Fraktion Die Linke hat deshalb einen Änderungsantrag gestellt, der den Verzicht auf die Ausweisung bestimmter Flächen als Bauland fordert. Außerdem unterstützt die Fraktion verschiedene andere Änderungsanträge, wie den der Ortsteilbürgermeisterin von Löbstedt, Frau Sippach. Dieser will verhindern, dass Gartenflächen im Ortsteil in Gewerbeflächen umgewidmet werden.</p>
<p>„Die Frage ist nicht nur, was wir heute bauen können, sondern auch, welche Stadt wir in zehn oder zwanzig Jahren vorfinden wollen. Die Einwohnerinnen und Einwohner haben in Löbstedt, aber auch in anderen Ortsteilen, sehr deutlich gemacht, dass die Gärten eine wichtige soziale Funktion haben. Diese Lebensqualität darf nicht Stück für Stück verloren gehen. Die Gärten einfach zuzubauen, in der Mehrzahl wohl mit sehr hochpreisigen Wohnangeboten – das machen wir nicht mit! Grünflächen, Gärten und Freiräume machen Jena für viele Menschen lebenswert. Was einmal bebaut ist, kommt nicht zurück“ erklärt Thomas abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77487</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:37:49 +0200</pubDate>
                <title>Stadtratsitzung im Juni</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/stadtratsitzung-im-juni/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die vorletzte Sitzung vor der Sommerpause verspricht heiß zu werden. Die Tagesordnung ist lang. Hier unsere Themen:<br><br>Wir fordern längere Öffnungszeiten für das Süd- und Ostbad: Ab Juni sollen die Freibäder bis 20 Uhr und in den Sommerferien bis 21 Uhr geöffnet bleiben. Die frühen Schließzeiten erschweren insbesondere Berufstätigen sowie Familien die Nutzung. Die vorgeschlagene Ausweitung der Öffnungszeiten soll die Attraktivität der Freibäder steigern und Kindern, Jugendlichen sowie Familien mehr Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung bieten.<br><br>Ein weiterer Punkt ist der Netzplan für kommunale Spielplätze. Dabei geht es nicht nur um neue Spielangebote, sondern auch um Themen wie Verschattung, Sitzmöglichkeiten und die Anpassung an den Klimawandel. Ziel ist es, Spielplätze in Jena bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und für alle Generationen attraktiver zu machen.<br><br>Wir fordern eine öffentliche Debatte über die wirtschaftlichen Planungen bei den Stadtwerken. Diese sollten nicht hinter verschlossenen Türen diskutiert und beschlossen werden, wie dies in Jena seit einiger Zeit üblich ist.<br><br>Wir lehnen die Aufweichung der Jenaer Vergabe-Richtlinie ab, weil dadurch soziale, ökologische und regionale Standards geschwächt würden. Öffentliche Aufträge sollen weiterhin an Unternehmen vergeben werden, die gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Nachhaltigkeit gewährleisten. Jena darf seine Vorreiterrolle für eine sozial gerechte und nachhaltige Vergabepolitik nicht aufgeben.<br><br>Außerdem gibt es noch eine Reihe weitere spannende Themen. Wir haben Fragen zum Musterungszentrum. Es geht um ein Vorkaufsrecht der Stadt für Grundstücke. Im Kulturbereich sind bei den Investitionen leider Priorisierungen nötig, da nicht alles umsetzbar ist.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_sharepic-138942_02_39a4e38363.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77485</guid>
                <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:36:40 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke lehnt Verschlechterungen bei Vergabe-Richtlinie der Stadt Jena ab</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-lehnt-verschlechterungen-bei-vergabe-richtlinie-der-stadt-jena-ab/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena lehnt Verschlechterungen der städtischen Vergabe-Richtlinie entschieden ab. Aus Sicht der Fraktion drohten damit soziale, ökologische und regionale Standards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge geschwächt zu werden, die Jena gerade auszeichnen.</p>
<p>Öffentliche Gelder tragen eine besondere Verantwortung. Sie müssen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Interesse guter Arbeitsbedingungen, fairer Löhne, nachhaltigen Wirtschaftens und regionaler Wertschöpfung eingesetzt werden. Die bestehende Vergabe-Richtlinie bildet dafür einen wichtigen Rahmen, der sich in der Praxis bewährt hat. Die Versuche, diese nun wieder aufzuweichen, weist die Linke zurück.</p>
<p>„Wer öffentliche Aufträge vergibt, entscheidet mit darüber, welche Standards in unserer Stadt gelten. Ein Rückschritt bei sozialen und ökologischen Kriterien, wie von der FDP gefordert, wäre das falsche Signal – sowohl an die Beschäftigten als auch an die Unternehmen, die bereits heute verantwortungsvoll wirtschaften“, erklärt Lena Saniye Güngör.</p>
<p>Die Linke setzt sich dafür ein, dass die Stadt Jena ihre Vergabepolitik weiterhin als wirksames Instrument für gute Arbeit, Nachhaltigkeit und die Stärkung regionaler Wirtschaftsstrukturen nutzt. Öffentliche Aufträge sollen bevorzugt an Unternehmen gehen, die Tarifverträge einhalten, Ausbildungsplätze schaffen, gute Arbeitsbedingungen gewährleisten und ökologische Standards berücksichtigen. Jena machte als erste Stadt in Thüringen von der gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch, diese Kriterien in der Vergaberichtlinie zu berücksichtigen, und hatte damit bisher eine Vorreiterrolle eingenommen.</p>
<p>„Gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen muss die öffentliche Hand Vorbild sein. Wir brauchen keine Absenkung von Standards, sondern eine konsequente Ausrichtung kommunalen Handelns an sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“, so Güngör abschließend.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_sharepic-435651_1__765fb5aa07.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77376</guid>
                <pubDate>Fri, 22 May 2026 09:31:02 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke hat viele Fragen zum Musterungszentrum</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-hat-viele-fragen-zum-musterungszentrum/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat hat mehrere Anfragen zur geplanten Einrichtung eines Musterungszentrums der Bundeswehr in der Goethe Galerie eingereicht. Aus Sicht der Fraktion steht das Vorhaben mitten in der Jenaer Innenstadt exemplarisch für eine zunehmende Militarisierung des öffentlichen Raums.<br><br>„Bis heute ist unklar, welche Gespräche im Vorfeld geführt wurden und welche Rolle die Stadtverwaltung bei der Ansiedlung gespielt hat. Bei einem derart sensiblen Vorhaben braucht es vollständige Transparenz statt Salamitaktik“, erklärt Güngör, die nach der Kommunikation zwischen Stadt und Bundeswehr fragt. Besonders kritisch sei die Frage, ob über das Musterungszentrum hinaus weitere militärische Präsenz in Jena vorbereitet werde.<br><br>Stadträtin Dr. Heidrun Jänchen warnt vor den Auswirkungen auf Sicherheit und Alltag in der Goethe Galerie. „Die Bundeswehr verlagert ihre Rekrutierungs- und Musterungsstrukturen bewusst in hochfrequentierte zivile Räume. Damit verändern sich Anforderungen an Sicherheit, Publikumsverkehr und den Charakter der Innenstadt insgesamt“, so Jänchen. Gerade an einem Ort, an dem täglich viele Familien, Jugendliche und Passantinnen und Passanten unterwegs seien, dürften mögliche Risiken und Belastungen nicht verharmlost werden.<br><br>Stadträtin Dr. Beate Jonscher kritisiert widersprüchliche Aussaggen der Stadtverwaltung zu angeblich geführten Gesprächen mit dem Geschäftsführer der Goethe Galerie. „Wenn öffentliche Aussagen nachträglich korrigiert werden müssen, entsteht Klärungsbedarf“, meint Jonscher.<br><br>„Ein Musterungszentrum der Bundeswehr in zentraler Innenstadtlage wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die transparent beantwortet werden müssen“, sagt Stadtrat Ralph Lenkert. Mit seiner Anfrage thematisiert er insbesondere die baurechtliche Einordnung und mögliche Genehmigungsverfahren des Vorhabens.<br><br>Zusätzlich fordert die Fraktion Die Linke mit einer Beschlussvorlage den Stadtrat auf, sich klar gegen die Militarisierung der Stadtgesellschaft auszusprechen. Die geplante Ansiedlung der Bundeswehr in einem zentralen Einkaufs- und Aufenthaltsort sei aus Sicht der Fraktion das falsche Signal für eine weltoffene und zivile Entwicklung Jenas und passe überhaupt nicht zur Friedenstradition der Stadt.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77370</guid>
                <pubDate>Thu, 21 May 2026 12:19:57 +0200</pubDate>
                <title>Linke fordert längere Öffnungszeiten für Jenaer Freibäder</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/linke-fordert-laengere-oeffnungszeiten-fuer-jenaer-freibaeder/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat fordert längere Öffnungszeiten für das Süd- und Ostbad in den Sommermonaten. Mit einer entsprechenden Beschlussvorlage soll erreicht werden, dass beide Freibäder bereits ab Juni bis 20 Uhr und in den Sommerferien bis 21 Uhr geöffnet bleiben.<br><br>„Gerade an heißen Sommertagen braucht es ein Angebot, das sich am Alltag der Menschen orientiert. Viele Familien und Berufstätige haben unter der Woche kaum eine Möglichkeit, die Freibäder zu nutzen, wenn diese bereits am frühen Abend schließen“, sagt Stadtrat Ralph Lenkert.<br><br>Um 18:00 Uhr schließen die Freibäder nach Ansicht der Fraktion derzeit deutlich zu früh. Besonders Menschen, die bis in den Nachmittag arbeiten oder&nbsp;<br>Kinder aus Kita und Hort abholen müssen, seien von der Nutzung auf Grund der Öffnungszeiten ausgeschlossen. Das wird auch immer wieder von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt so an den Stadtrat geäußert. Darum könnte eine Verlängerung der Öffnungszeiten allgemein die Attraktivität der Freibäder erhöhen und zusätzliche Besucherinnen und Besucher gewinnen.&nbsp;<br><br>„Die Freibäder sind wichtige Orte für Erholung, Begegnung und Freizeit. Kinder und Jugendliche brauchen gerade in den Sommerferien ausreichend Möglichkeiten, ihre Freizeit im Freien zu verbringen“, so Lenkert weiter.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_sharepic-436093_2__2cb2ec6303.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76338</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:23:12 +0100</pubDate>
                <title>Linke: Bürgerbefragung soll Klarheit bringen</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/linke-buergerbefragung-soll-klarheit-bringen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke reicht eine Beschlussvorlage ein, die eine Bürgerbefragung zum Thema Goethe-Schule und Bürgerbegegnungszentrum Winzerla einfordert. So soll ermittelt werden, welche Auffassung die Einwohnerinnen und Einwohner zur Frage haben.</p>
<p>Aus Anlass der anhaltenden Diskussion über den Neubau eines Bürgerzentrums oder der Nutzung der ehemaligen Goethe-Schule für denselben Zweck hat sich die Fraktion Die Linke mit dem Zustand des denkmalgeschützten Gebäudes näher vertraut gemacht. Die Fraktion tagte vor Ort und besichtigte die zugänglichen Teile des Bauwerks. Im Anschluss an die Begehung hat die Fraktion beschlossen, den Antrag auf eine Bürgerbefragung zu stellen. Mit diesem Schritt möchte Die Linke den Menschen im Ortsteil Gehör verschaffen.</p>
<p>Jens Thomas, Vorsitzender der Stadtratsfraktion, erklärt dazu: „Wir halten es für wichtig, die Einwohnerinnen und Einwohner von Winzerla selbst zu Wort kommen zu lassen. Offenbar gibt es ja den Bedarf, sich zu äußern, auch wenn die Ansichten offenbar auseinander gehen.“ Damit spielt der Stadtrat auf die beiden gegensätzlich Einwohneranträge zum Thema an. Beide hatten das nötige Mindestquorum erreicht.</p>
<p>Jens Thomas kritisiert: „Mit zweistelligen Millionenbeträgen für die Sanierung der Goethe-Schule wird in der Öffentlichkeit gegen das die Nutzung des Gebäudes Stimmung gemacht. Realistische Kostenschätzungen lagen zuletzt eher im Bereich, den auch der Neubau kostet - für wesentlich mehr Fläche. Dabei ist auch klar: Selbst wenn das neue Gebäude gebaut würde, müsste die Stadt sich um die denkmalgeschützte Schule kümmern.“</p>
<p>„Die Linke hält ein Bürgerbegegnungszentrum für Winzerla für notwendig und wünschenswert. Aber wir halten die Variante, dieses in der Goethe-Schule zu realisieren, für die nachhaltigere und bessere. Sie hat viel Potential, einen echten Mehrwert für die Menschen in Winzerla zu schaffen.“ stellt Jens Thomas abschließend fest.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_BBZ_Winzerla_Share_fa96c40b5a.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-76340</guid>
                <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 15:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke stellt sich solidarisch an die Seite der Beschäftigten im Nahverkehr</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-stellt-sich-solidarisch-an-die-seite-der-beschaeftigten-im-nahverkehr/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke im Jenaer Stadtrat solidarisiert sich mit den Beschäftigten im Nahverkehr und ihren Forderungen in der aktuellen Tarifrunde. Die Fraktion ist der Auffassung, dass die Forderungen nachvollziehbar und keinesfalls überhöht seien. Für Die Linke ist diese Debatte eher ein Hinweis auf strukturelle Probleme, die gelöst werden müssen.</p>
<p>Laut einer Pressemitteilung der Stadt warnt die Stadtverwaltung davor, dass die Forderungen der Streikenden die Nahverkehrsgesellschaft und die Stadt vor finanzielle Probleme stellen würden. Dieser Schuldzuweisung widerspricht Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender der Linken im Jenaer Stadtrat: „Es ist durchschaubar, wie die Beschäftigten für viele Versäumnisse der Stadt im Nahverkehr verantwortlich gemacht werden sollen: zukünftige Angebotskürzungen, das Nichterreichen von Klimazielen und die fehlende Mobilität in den ländlichen Ortsteilen. Dabei ist die Stadt längst selbst dabei, all dies zusammenzustreichen.“</p>
<p>Jens Thomas weist auf die schon erfolgten Kürzungen bei Linie 42 und den Anrufsammeltaxis sowie die in der Stadtratsdebatte vom Oberbürgermeister gemachten Andeutungen hin, dass noch Weiteres bevorstünde. Stadtrat Thomas führt weiter aus: „Es ist wichtig, den Nahverkehr auszubauen und dafür auch genügend Geld bereitzustellen. Genügend Fahrerinnen und Fahrer für die Busse und Bahnen zu haben, ist Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Fahrbetrieb. Wenn niemand mehr Bus- und Straßenbahnfahrer werden will, muss man sich auch einmal fragen, warum. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist deshalb eine sehr nachvollziehbare Forderung der Beschäftigten.“</p>
<p>Für Die Linke macht diese regelmäßig bei Tarifverhandlungen wiederkehrende Routine von Schuldzuweisungen deutlich, dass das Problem an einer anderen Stelle liegt, wie Jens Thomas feststellt: „Während einige Wenige Reichtümer in nie gesehenen Mengen anhäufen, bleibt der Gesellschaft für das Erfüllen notwendiger Aufgaben nicht das notwendige Geld. Deshalb fordert Die Linke auf Bundesebene die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, die den Kommunen zu großen Teilen zu Gute kommen sollte.“</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_Soli_OEPNV_Share_67a1d4b607.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75322</guid>
                <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 15:55:42 +0100</pubDate>
                <title>Kein Herz für Igel</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/kein-herz-fuer-igel/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie kann man Schutzmaßnahmen für Igel ablehnen?“, fragt sich Stadträtin Heidrun Jänchen (Piraten), die für die Fraktion Die Linke die Vorlage für ein Nachtfahrverbot für Mähroboter im Stadtrat vorstellte. Was kurios klingt, hat einen ernsten Hintergrund: Igel-Auffangstationen melden immer mehr Tiere mit Schnittverletzungen, weil Igel die Gartengeräte entweder nicht als Gefahr wahrnehmen oder sich einfach zusammenrollen. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus, da viele Tiere nicht gefunden oder nicht gemeldet werden. Von denen, die professionelle Hilfe erhalten, stirbt rund die Hälfte trotzdem.&nbsp;</p>
<p>Dass Mähroboter kleine Tiere erkennen und ausweichen, ist eher die Ausnahme. Forscher des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung testeten 19 verschiedene handelsübliche Geräte, deren Schneidblätter zur Sicherheit entfernt worden waren. Bis auf ein einziges reagierten sie erst bei Körperkontakt auf den Igel – was mit Schneidblättern zu spät wäre. Die sicherste Präventionsmaßnahme ist nach Ansicht der Forscher, auf Rasenmähen in den Dämmerungs- und Nachtstunden zu verzichten, weil dann die Tiere auf Futtersuche sind. Auch andere Kleintiere, wie etwa Kröten sind dann unterwegs.</p>
<p>Der Westeuropäische Igel wurde 2024 als „potenziell gefährdet“ in die Rote Liste aufgenommen. In Deutschland gehen die Bestände seit Jahren zurück, weil Lebensräume durch die industrielle Landwirtschaft zerstört werden. Stadtrandgebiete mit strukturreichen Gärten sind für die Art überlebenswichtig.</p>
<p>„Natürlich wäre ein Nachtfahrverbot für Mähroboter ein Eingriff in die persönliche Freiheit“, erklärt Jänchen. „Aber wir müssen uns entscheiden, was wichtiger ist: ein jederzeit exakt herunter gemähter Rasen oder das Überleben der Igel.“ Sie ist überzeugt, dass die meisten Unfälle durch Unkenntnis verursacht werden. Deshalb hatte die Fraktion Die Linke auch beantragt, dass die Stadt auf ihren Social-Media-Kanälen über igelfreundliche Gartengestaltung aufklärt. Das sei zu viel Aufwand für zu wenig Nutzen, hieß es im Stadtrat – dabei sind bereits im letzten Juli mehrere Beiträge auf städtischen Accounts erschienen, die ausdrücklich fordern, nur bei Tageslicht zu mähen.</p>
<p>Die Mehrheit der Stadträte mochte sich dem Antrag letztendlich nicht anschließen. Im Straßenverkehr würden mehr Igel getötet, strafbar sei das Verletzen der Tiere sowieso, und außerdem könnte man das Verbot nicht kontrollieren, hieß es in der Debatte. Die Fraktion Die Linke hofft nun darauf, dass die Gartenbesitzer sensibler auf das Problem reagieren.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm_sharepic-481320_b1cec2681c.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75289</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 17:13:12 +0100</pubDate>
                <title>Stadtratssitzung im November</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/stadtratssitzung-im-november/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Stadtrat trifft sich zu seiner November-Sitzung heute im Historischen Rathaus. Die Tagesordnung ist wieder einmal umfangreich.&nbsp;</p>
<p>Wir haben erneut eine Aktuelle Stunde zur Zukunft des „Columbus Centers“ beantragt, nachdem im letzten Monat bekannt wurde, dass sich die Investoren aus der Bauplanung für das Columbus Center zurückziehen. Nach dem Aus fehlt es nun an Perspektiven für das marode Gebäude und den Ortsteil. Im letzten Monat kam die Information über das Ende der zu knapp vor der Stadtratssitzung, sodass sich keine Zwei-Drittel-Mehrheit fand, den Punkt noch kurzfristig auf die Tagesordnung zu setzen.&nbsp;</p>
<p>Auch unsere Beschlussvorlage für ein Nachtfahrverbot von Mährobotern steht wieder auf der Tagesordnung. Mit ihr wollen wir dämmerungs- und nachtaktive Kleintiere, insbesondere den Igel, wirksam vor den Gefahren durch automatische Mähwerke schützen. In zahlreichen anderen Städten und Landkreisen ist dies längst umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>Mit unserer Beschlussvorlage zum Vorgehen gegen überhöhte Mieten wollen wir es Mieterinnen und Mietern in Jena ermöglichen, bei mietrechtlichen Verstößen schneller eingreifen zu können. Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten braucht es Maßnahmen, um gegen überhöhte Mieten vorzugehen und bezahlbaren Wohnraum zu sichern.</p>
<p>Unsere Stadträte stellen zudem Anfragen zum Vogelschutz am Glashaus im Paradies, zu Legionellen-Befunden in Jena und zu Trainingskapazitäten auf Kunstrasen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75218</guid>
                <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 15:28:21 +0100</pubDate>
                <title>Die Linke gratuliert zur Rekordbeteiligung beim Bürgerbudget und kritisiert dessen Halbierung trotz engagierter Projekte</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-gratuliert-zur-rekordbeteiligung-beim-buergerbudget-und-kritisiert-dessen-halbierung-trotz-engagierter-projekte/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena gratuliert allen Engagierten, deren Ideen beim diesjährigen Bürgerbudget zur Abstimmung kamen und nun auch umgesetzt werden. Die Linke freut sich ausdrücklich über die große Beteiligung der Jenaer Stadtgesellschaft. Gleichzeitig kritisiert die Fraktion die Entscheidung des Stadtrates, im Rahmen des Haushaltsbeschlusses 2025/26 das Bürgerbudget von 100.000 auf 50.000 Euro zu kürzen. Damit bleiben viele gute und sozial wertvolle Projekte, die Einwohnerinnen und Einwohner vorgeschlagen haben, leider unberücksichtigt.</p>
<p>Jens Thomas, Vorsitzender der Fraktion im Stadtrat, betont: „Das Bürgerbudget lebt vom Engagement Vieler, um das Zusammenleben in unserer Stadt konkret zu verbessern! Es zeigt aber auch, dass an vielen Stellen kleine Veränderungen viel bewegen können.“</p>
<p>Gerade in diesem Jahr, da mit etwa 4,5 Millionen Euro zusätzlichen Landeszuweisungen zu rechnen ist, wäre eine Stärkung bürgernaher Beteiligung geboten gewesen. „Die Entscheidung, das Bürgerbudget zu halbieren, war ein Fehler. Mit weiteren 50.000 Euro könnten mindestens fünf zusätzliche Projekte umgesetzt werden. Hier wurde an der völlig falschen Stelle gespart, wofür CDU, Grüne, SPD und FDP die Verantwortung tragen!“ so Thomas.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-75068</guid>
                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 14:36:00 +0100</pubDate>
                <title>Stadtratssitzung im Oktober</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/stadtratssitzung-im-oktober/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Mittwoch kommt der Stadtrat im Oktober zusammen und bringt eine volle Tagesordnung mit. Die wichtigsten Themen sind:</p>
<p>Wir beantragen eine Aktuelle Stunde zur Zukunft des „Columbus Centers“. Seit letztem Donnerstag ist bekannt, dass die Investoren sich aus der Bauplanung für das Columbus Center zurückziehen. Nun steht dem weiteren Verfall des ohnehin schon katastrophalen Zustandes des Gebäudes nichts mehr entgegen. Die Stadt muss erklären, warum der Deal geplatzt ist, und Zukunftsaussichten bieten. Das Columbus Center soll als Nahversorgungszentrum für Winzerla dienen. Zurzeit ist nicht Ordnung und Sicherheit im Gebäude gesorgt. So kann es nicht weitergehen. Es bedarf ein schnelles Handeln von Seiten der Stadt.</p>
<p>Nachdem unsere weitergehende Beschlussvorlage abgelehnt wurde, bemühen wir uns mit der SPD gemeinsam, eine sinnvolle Nutzung der Goetheschule in Winzerla sicherzustellen. Dafür soll zunächst geprüft werden, wie unter Denkmalschutz bauliche Veränderungen und Instandsetzungsarbeiten möglich sind. Dann soll mit Einbezug der Bewohnerinnen und Bewohners Winzerla eine Nutzungsperspektive für die ehemalige Schule entwickelt werden.</p>
<p>Erneut steht unsere Beschlussvorlage für ein Nachtfahrverbot von Mährobotern auf der Tagesordnung. Dies soll dämmungs- und nachtaktive Kleintiere, insbesondere den Igel, vor dem Mähwerk schützen.</p>
<p>Ebenfalls sprechen wir über unseren Prüfantrag für ein Vorgehen gegen Kurzzeitvermietung in Jena. Es soll geprüft werden, in welchem Ausmaße Kettenvermietungen auf AirBnB und Co. stattfinden und dadurch Wohnungen eine Zweckentfremdung erfahren. Der Wohnungsmarkt in Jena ist sehr angespannt und kann sich nicht leisten, Wohnungen zu verlieren.</p>
<p>Schließlich sind auch die kommunale Sozialstrategie sowie der Einwohnerantrag zur Buslinie Drackendorf – Lobeda Altstadt – Lichtenhain – Ziegenhain Themen.</p>
<p>Ab 17:45 Uhr beginnt der öffentliche Teil der Stadtratssitzung, die ihr wie immer im Livestream verfolgen könnt: <a href="https://rathaus.jena.de/de/livestream-stadtratssitzung" target="_blank" rel="noreferrer"><u>rathaus.jena.de/de/livestream-stadtratssitzung</u></a></p>
<p>#stadtratmittwoch #jena #dielinke #links #linkswirkt</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_Oktober_ce5803f9c6.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74990</guid>
                <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 10:17:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke reicht Große Anfrage zu Mieten und Wohnen ein</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/die-linke-reicht-grosse-anfrage-zu-mieten-und-wohnen-ein/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena hat eine Große Anfrage zur aktuellen Situation von Mieten und Wohnen in Jena eingereicht. Die Große Anfrage umfasst einen breiten Katalog an Fragen, der eine Bestandsaufnahme der kommunalen Wohnungspolitik erlaubt.</p>
<p>Der Fraktion Die Linke geht es darum, Schwachstellen sichtbar zu machen, um anschließend Lösungen einzufordern: Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum, während Sanierungen und energetische Umrüstungen dringend notwendig sind, um die Klimaziele der Stadt zu erreichen. Gleichzeitig wirkt sich die soziale Ungleichheit immer stärker auf den Wohnungsmarkt aus, viele Haushalte geraten an die finanzielle Belastungsgrenze.</p>
<p>Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender von Die Linke im Stadtrat Jena, erklärt dazu: „Der Wohnungsmarkt in Jena ist sehr angespannt. Das Angebot hält mit der Nachfrage nicht Schritt, die Kosten steigen und unterschiedliche Gruppen – Familien, Studierende, Senioren und Seniorinnen – konkurrieren um wenige passende Wohnungen. Dringend benötigte Fachkräfte und Studierende bleiben wahrscheinlich schon jetzt der Stadt fern, weil sie keine bezahlbaren Wohnungen finden.“</p>
<p>„Wohnen im eigenen Raum ist ein Grundbedürfnis – aber in Jena ist dieses Bedürfnis für viele nicht mehr bezahlbar und nicht mehr planbar. Deswegen haben wir unsere Fragen rund um Mieten und Wohnen in Jena gestellt, um zu sehen, was wir tun können und sollten. Das Ziel für Die Linke ist klar: Der Jenaer Wohnungsmarkt muss für alle Einwohnerinnen und Einwohner bezahlbar sein. “, betont Jens Thomas abschließend.</p>
<p><a href="https://sessionnet.owl-it.de/jena/bi/vo0050.asp?__kvonr=17537&amp;smcspf=4" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Die Große Anfrage ist hier zu finden</a>.</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_sharepic-332575_278c85fe6d.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-74943</guid>
                <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:24:39 +0200</pubDate>
                <title>Hoffnung auf Straßenbenennung nach Anton Amo</title>
                <link>https://www.die-linke-jena.de/fraktion/aktuelles/pressemitteilungen/news/hoffnung-auf-strassenbenennung-nach-anton-amo/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Jenaer Stadtrat begrüßt, dass zukünftig eine Straße, ein Weg oder ein Platz in der Innenstadt nach Anton Wilhelm Amo benannt werden soll. Einem entsprechenden Antrag der Fraktion, der eine Benennung im künftigen Eichplatz-Areal forderte, folgte kürzlich der Kulturausschuss mit kleinen Änderungen.<br><br>Anton Wilhelm Amo ist ein aus Ghana stammender Philosoph der deutschen Frühaufklärung und lebte und wirkte in Jena von 1739 bis 1746. Seine afrikanische Herkunft im kolonialen Kontext macht ihn in der akademischen Gesellschaft im Deutschland seiner Zeit zu einer einzigartigen Figur. In den letzten Jahren ist durch Übersetzungen aus dem Lateinischen auch sein facettenreiches Werk von der Wissenschaft in seinem Wert wiederentdeckt worden. Berlin, Stuttgart, Halle und Wolfenbüttel haben Amo inzwischen durch Straßenbenennungen geehrt. Auch in Jena gab es Vorschläge, die jedoch bisher gescheitert waren.<br><br>Dr. Beate Jonscher dazu: "Wir begrüßen, dass der Kulturausschuss diesen Beschluss nun gefasst hat. Wir bemühen uns bereits seit einiger Zeit darum, hier in der Stadt Jena eine Straße nach Amo zu benennen. Der Beschluss bringt uns ein Stück weiter, auch wenn klar ist, dass sich die tatsächliche Benennung noch ein paar Jahre verzögern kann."<br><br>"In der Diskussion wurde vorgeschlagen, dass die Innenstadt als Ziel der Straßenbenennung angenommen werden sollte, und nicht allein das Eichplatz-Areal. Diesem Kompromiss konnten wir folgen, sehen aber an keiner anderen Stelle, dass in naher Zukunft neue öffentliche Wege und Plätze entstehen. Zudem liegt der Eichplatz in der Nähe des bekannten Wohnortes von Amo." kommentiert die Stadträtin die Diskussion im Kulturausschuss. Eine Stele für Amo, wie ebenfalls als Alternative vorgeschlagen, liegt eher in weiter Ferne, wie Dr. Jonscher verdeutlicht: "Wir haben keine Abbildung von Anton Wilhelm Amo, keine konkrete Vorstellung davon, wie er aussah. Seine wissenschaftlichen Arbeiten befassten sich mit abstrakten Begriffen. Auf dieser Basis eine bildliche Darstellung zu erschaffen, die dem Menschen und dem Philosophen Amo gerecht wird, ist aussichtslos."</p>]]></content:encoded>
                
                <enclosure url="https://www.die-linke-jena.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_Frau_Dr._Jonscher_Schild_Anton_Amo_b4b7fbd9b6.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


