Linke sieht sich bestätigt – Linie 42 beibehalten
Die Mehrheit des Stadtrates aus CDU, FDP, SPD und Grünen hat mit Entscheidungen Ende letzten Jahres zum Haushalt und im Mai erneut zu Einsparungen beim Nahverkehr Kürzungen im Angebot von Jenah beschlossen. Darunter waren die Streichungen der Buslinie 42 und der Anrufsammeltaxis in mehreren ländlichen Ortsteilen. Insbesondere die Streichungen der Linie 42 ruft zu Recht Kritik durch die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner hervor, wie Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender der Linken im Stadtrat Jena, feststellt: „Die zahlreichen Zuschriften, die uns und sicher auch die anderen Fraktionen, erreicht haben sowie die laufende Petition zur Buslinie 42, machen deutlich, wie wichtig das Thema für die Menschen im Jenaer Norden ist. Die Einwohnerinnen und Einwohner brauchen eine alltagstaugliche Anbindung, auf die sie sich langfristig verlassen können.“
Die Linke hatte im Stadtrat wiederholt auf mögliche finanzielle Alternativen zu den Einsparungen aufmerksam gemacht. Die Linie 42 wurde nach langem Kampf erst 2021 eingeführt.
„Wir haben uns als Fraktion in der Vergangenheit immer für den Bus ins Himmelreich starkgemacht. Und auch die ländlichen Ortsteile brauchen am Abend und an den Wochenenden eine Anbindung durch den Nahverkehr. Wenn die klimapolitischen Ziele der Stadt eingehalten werden sollen, müssten Bus und Bahn eigentlich ausgebaut werden. Die Linke hält deshalb die Kürzungen insgesamt für den falschen Weg und hat das im Stadtrat immer deutlich gemacht.“ meint Thomas abschließend.

