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Linke wirbt für sozialen Wohnungsbau

Die Linke Fraktion wirbt dafür, alle Möglichkeiten für sozialen Wohnungsbau zu nutzen. Deswegen sollte im Wohngebiet "Am Oelste" die Quote für sozialen Wohnungsbau nicht aufgehoben werden.

Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender der Linken im Jenaer Stadtrat erklärt dazu: "Wir sind erstaunt, dass das Thema "Am Oelste" aufgegriffen wird, obwohl derzeit kein aktueller Antrag dazu vorliegt. Aber wir begrüßen es, dass auch andere Parteien die Notwendigkeit sehen, die wenigen Flächen, die es in Jena noch gibt, für bezahlbares Wohnen zu sichern. Die Quote für sozialen Wohnungsbau darf nicht ausgehebelt werden." 

Im Juni war eine Beschlusssvorlage der Stadtverwaltung auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung, die Quote für sozialen Wohnungsbau in diesem Wohngebiet aufzuheben. Zu dieser Vorlage hatte die Fraktion Die Linke verschiedene Vorschläge unterbreitet, wie der soziale Wohungsbau in dem Baugebiet gesichert werden kann. Auch andere Fraktionen hatten dann Änderungsvorschläge unterbreitet. Die Stadtverwaltung hatte ihre Vorlage schließlich im Stadtrats zurückgezogen, ohne dass bisher eine neue Version vorliegt.

"Wichtig ist, dass Wohnraum entsteht, den sich die Menschen leisten können. Deswegen haben wir auch andere Beschlussvorlagen eingebracht, Wohnen in Jena erschwinglicher zu machen: Mit einer Mietenmelder-App sollen überhöhte Mieten leichter zu melden sein, und indem Kurzzeitvermietungen eingedämmt, um so mehr Wohnraum für den normalen Wohnungsmarkt gesichert werden." erklärt Thomas abschließend.

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