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Erklärung zum Weltfriedenstag

„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

Mahatma Gandhi

Erklärung zum Weltfriedenstag des Stadtverbandes DIE LINKE Jena

In tiefer Sorge um den Frieden in der Welt, angesichts der Zerstörung unserer natürlichen Ressourcen, des Hasses und der Spaltung in unserer Gesellschaft sowie sozialer Ausgrenzung fordern wir:

Macht Schluss!

Macht Schluss mit Kriegen, der Schwächung internationaler Institutionen und dem Bruch internationaler Verträge.

Weiterhin sterben täglich Menschen in kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien, dem Jemen oder der Ukraine. Neue Kriege scheinen in Vorbereitung, wie an der Straße von Hormus, wo wieder für Öl Krieg geführt werden soll. Auch vom deutschen Boden geht derzeit ein stiller Krieg aus, der durch die USA von ihren Basen aus geführte Drohnenkrieg. Internationale Verträge wie der INF-Vertrag werden gekündigt, ein neues nukleares Wettrüsten droht. Wollen wir zulassen, dass die Welt noch instabiler, der Frieden noch brüchiger wird? Macht Schluss mit dieser Kriegspolitik!

Macht Schluss mit dem Export von Rüstungsgütern!

Deutschland und auch Firmen in Jena profitieren von dem Waffenhunger dieser Welt. Durch die exportierten Waffen entsteht nirgendwo in der Welt Frieden. Im Jemen wird der kriegerische Konflikt durch den Waffenexport an die Kriegspartei Saudi Arabien nur noch mehr angeheizt, ein weiteres Land vollständig zerstört, Kinder direkt durch Waffeneinwirkung und indirekt durch Hunger und Krankheiten getötet. Wer das durch Waffenexporte noch befördert, hat Blut an den Händen. Wir fordern von der Bundesregierung, macht Schluss mit dem Export von Rüstungsgütern, egal wohin!

Macht Schluss mit der Zerstörung unserer natürlichen Ressourcen, dem uneingeschränkten Raubbau an unserer Zukunft.

Wir alle, aber vor allem die Menschen in den Ländern wie Bangladesh oder Mosambik, bekommen die Konsequenzen des zerstörerischen Raubbaus an unserer Natur und dem Klimawandel immer deutlicher zu spüren. Dadurch werden Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt und müssen häufig ihre Heimat verlassen. Die dadurch entstehenden Konflikte um Ressourcen sind maßgeblich durch unseren Lebensstil in der westlichen Welt verursacht. Deshalb macht Schluss mit dem Raubbau an unserer Zukunft.

Macht Schluss mit Hass und Spaltung, mit sozialer Ausgrenzung oder der Ausgrenzung auf Grund der Religion, der Herkunft oder der sexuellen Orientierung.

Hass und Gewalt, in allen Ausprägungen, werden seit einigen Jahren in unserem Land durch Rechtsradikale und Rechtspopulisten wieder zum Instrument der politischen Auseinandersetzung. Wer sagt, „Wir werden sie jagen.“, der will den demokratischen Konsens der Macht des besten Arguments zerstören und gehört nicht zu den Demokraten in unserem Land. Wir sagen NEIN zu jeglicher Form von Hass, Ausgrenzung und Gewalt zwischen Menschen, in der Gesellschaft und der Politik.

 

Für den Stadtverband DIE LINKE in Jena:

Jens Thomas, Torsten Wolf, Dr. Gudrun Lukin, Ralph Lenkert