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MATTSTEDT NICHT ALLEIN LASSEN

MATTSTEDT NICHT ALLEIN LASSEN - DIE LINKE. Jena ruft auf sich an den Protesten gegen das Nazikonzert im Apoldaer Ortsteil zu beteiligen! 

Das Bürgerbündnis „Netzwerk Buntes Weimarer Land“ ruft zusammen mit Bürgern und Bürgerinnen der betroffenen Gemeinde, zivilgesellschaftlichen Akteuren, Vereinen, Kirchen und Partnern aus der thüringenweiten Vernetzung zu vielfältigen Protestformen gegen das Rechtsrockkonzert „Rock gegen Überfremdung“ am 25. August auf. 

Unter dem Motto: „Wir für Mattstedt – Kein Ort für Nazis“ sind eine Straße der Demokratie mit Ständen, drei Demonstrationen durch das Dorf, abends Konzert mit mehreren Bands, Fahrraddemos von verschiedenen Orten nach Mattstedt (Bhf. Apolda, Oßmannstedt, Buttstädt, Bad Sulza) geplant. 

Für den 25. August ist ein Konzert mit Bands aus der rechtsextremen Szene unter dem Titel „Rock gegen Überfremdung III“ in dem 500-Einwohner-Dorf Mattstedt auf einer alten Industriefläche „als politische Versammlung“ angemeldet. Nach Einschätzung der Mobilen Beratung in Thüringen (MOBIT e.V.) ist mit einer vergleichbaren Besucherzahl wie im vergangen Jahr in Themar zu rechnen. Dort waren 2017 über 6000 Neonazis zum „Rock gegen Überfremdung II“ aus ganz Europa angereist. 

Die Ortschaft Mattstedt und die Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße haben an die Behörden des Landkreises Weimarer Land und des Landes Thüringen appelliert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen die rechtsextreme Versammlung zu verhindern. Die Chancen für ein Verbot der Veranstaltung sind jedoch gering. Es ist daher umso wichtiger mittels eines breiten zivilgesellschaftlichen Widerstands zu zeigen, dass der Szenetreffen der extremen Rechte mitten in Thüringen nicht willkommen ist.