Heute ist kein Arbeitstag, Heute ist Streiktag!
Alles neu macht der Mai. Was für die Natur gilt und begrüßenswert ist, gilt für die aktuellen Bundes- und Landespolitischen Entscheidungen nicht.
Mehrere Dutzend Genoss*innen haben daher zusammen mit rund 600 anderen Beschäftigten und Gewerkschaft*lerinnen bei bestem Frühlingswetter sich entschieden gegen die Reformvorschläge auf den Johannesplatz gestellt und sind dann lautstark mit ihren Forderungen nach einer gerechteren Gesellschaft durch die Jenaer Innenstadt gezogen.
Die aktuellen Angriffe auf die gesetzlich Versicherten, Beschäftigten in den Betrieben sowie dem gesamten innen- und aussenpolitischen Handeln, das Lebensmittel, Wohnen, Gesundheit und Mobilität nur verteuern, erfahren unseren Widerstand. Gemeinsam, mit den Menschen. Am 1.Mai, auf der Straße und im Parlament.
Während die Regierung von „zu wenig Arbeit“, „Lifestyle-Teilzeit“ und der Aufweichung des Kündigungsschutzes spricht, machen wir klar, dass der 8h- Stunden Tag nicht zur Debatte steht! Anstatt die Beschäftigten jeden Tag mit neuen Maßnahmen frontal anzugreifen, brauchen wir…
- mehr und gezielte Investitionen in eine sozial-ökologische Transformation, damit von ihr betroffene Beschäftigte eine berufliche Perspektive geschaffen wird
- Ausbau des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz
- ein Ende des Fördertourismus transnationaler Konzerne. Staatliche Förderung nur noch für Unternehmen mit Tarifvertrag und einer Standortgarantie!
- eine Stärkung von Betriebsräten und einer echten demokratischen Mitbestimmung im Betrieb! Wer den Wohlstand erarbeitet, hat auch gefälligst mitzubestimmen!
Für diese Forderungen stehen wir als Die Linke Jena nicht nur am 1.Mai mit den Arbeitenden solidarisch auf der Straße, sondern unterstützen auch alle Streikenden ganzjährig bei ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen!
Danke vor allem an den DGB Hessen und Thüringen für die Organisation. Aber ebenso unseren vielen ehrenamtlichen Genoss*innen, die am Stand Material und Kuchen verteilt, gute Gespräche geführt und auf der Demo laut waren.











