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Psychotherapie-Plätze in Jena in Gefahr

Nach Einschätzung der Partei drohen in Jena weniger Therapieplätze, längere Wartezeiten und damit auch längere Krankheitsverläufe.

„Die Versorgungslage für Psychotherapie in Jena ist bereits sehr angespannt. Ich mache mir große Sorgen, dass sie durch die Bundesregierung weiter dramatisch verschlechtert wird“, sagt Niklas Zerr, Mitglied des Sprecher*innenteams der Linken Jena. Zerr sieht auch die lokalen Vorsitzenden von SPD und CDU in der Verantwortung: „Tobias Birk und Guntram Wothly haben es versäumt, bei den Bundestagsabgeordneten ihrer Parteien auf Änderungen hinzuwirken.“

Florian Demmler, ebenfalls Mitglied des Sprecher*innenteams der Linken Jena, verweist auf die Folgen insbesondere für junge Menschen: „Die Bundesregierung handelt fahrlässig. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist der Bedarf an psychotherapeutischer Prävention und Versorgung besonders hoch. Die Folgen dieser Entscheidung wären gravierend. Wir stehen an der Seite der Betroffenen und der Beschäftigten und werden weiter für eine bedarfsgerechte psychotherapeutische Versorgung kämpfen.“

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