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Zu Schulschwimmen und Schwimmkursen für Anfänger (Juni 2021)


Es fragte Jens Thomas:

Pandemiebedingt war das Schulschwimmen (der 3. Klassen) seit März 2020 eingeschränkt oder gar nicht möglich. Nun sind die Schwimmhallen wieder geöffnet, aber es besteht großer Nachholbedarf. Im Gegensatz zu anderem Schulsport hat das Schwimmen aber besondere Bedeutung. Schwimmen ist eine unvergleichbare Überlebenstechnik.
Auch die Anfängerkurse für Kinder (Seepferdchen) mussten zum Bedauern vieler Eltern ausfallen. Diese ermöglichten vielen Kindern bereits vor dem regulären Schwimmunterricht das Schwimmen-Lernen.

Deshalb frage ich Sie an:

1. Wie viele Schulkinder konnten 2020/21 regulär nicht am Schwimmunterricht teilnehmen bzw. konnten nicht schwimmen lernen; wie und wann wird dies für alle Kinder nachgeholt?

2. Wie viele geplante Schwimmkurse (mit Teilnehmerzahlen) mussten 2020/21 in Jenaer Bädern ausfallen? Wie sieht das Kursangebot 2021 aus und welche Möglichkeiten hat die Stadt Jena bzw. die Jenaer Bädergesellschaft, das Angebotn Anfänger-Schwimmkursen für Kinder zu maximieren, dass die ausgefallenen Kursplätze zusätzlich angeboten werden können?

Aus der Antwort: 530 Schülerinnen und Schüler konnten im Schuljahr nicht schwimmen lernen. Dies soll nachgeholt werden, wenn die Inzidenzwerte und die Kapazitäten dies zulassen.
28 Kurse mit jeweils 10 Teilnehmern konnten nicht stattfinden, so dass 280 Kinder nicht das Seepferdchen machen konnten. Zum Vergleich: in den Jahren 2018 und 2019 waren es ca. 550 Kindern.
Geplant sind Crashkurse, die zunächst mit den Teilnehmern der ausgefallenen Kurse durchgeführt werden sollen, weitere sollen folgen und online buchbar sein.
Für das Schulschwimmen werden zusätzliche Zeiten im Ostbad reserviert.

 

Kostenplanung für Schulumzüge in Neulobeda (Januar 2021)


Es fragte Philipp Gliesing:

Im Zuge der angekündigten Beschlussfassung zur Haushaltssicherung bzw. der zu erwartenden Vorlage eines Haushaltsentwurfs, ergibt sich in vielerlei Hinsicht ein prüfender Blick auf Investitions- und Haushaltspositionen.

Ich frage Sie deshalb:

1. Wann genau ist mit einem Umzug der Werkstattschule in die ehemalige Kulturanumschule zu rechnen und wird die Werkstattschule bis dahin am jetzigen Standort verbleiben oder ist als Zwischenlösung (aus Platzgründen) vielleicht mit einer Container-Lösung zu rechnen?

2. Welche Kosten sind eingeplant für:

- die Sanierung des ehemaligen Standortes des Otto-Schott-Gymnasiums (Erlanger Allee) als Umbau zum neuen Standort der Kulturanumschule,

- den Umbau der Kulturanumschule als anvisierten Standort für die Werkstattschule,

- die beiden anstehenden Umzüge der Schulen (Personal- und Sachmittelaufwand, Leistungen von Dritten, etc.)

3. Welche Kosten sind für die Ausstattung der Werkstattschule am neuen Standort sowie

für anfallende Mietkosten am alten Standort während der Sanierungsphase eingeplant?

Schriftliche Antwort:

 

Nachholung des Schwimmunterrichts (September 2020)


Es fragte Ralph Lenkert:

Seit März 2020 ist die Schwimmhalle Lobeda-West geschlossen, in der das Schulschwimmen stattfand. Das Erlernen des Schwimmens ist notwendig, damit sinkt die die Gefahr von tödlichen Badeunfällen durch Ertrinken.

Ich frage Sie deshalb an:

1.) Wie wird der Schwimmunterricht derzeit abgesichert?
2.) Wie wird/könnte der Schwimmunterricht nachgeholt werden?
3.) Wie viele Schülerinnen und Schüler aus welchen Schulen waren und sind vom Corona-bedingten Ausfall des Schwimmunterrichts betroffen?

Die Antwort lag nicht vor.

 

Zusätzliche Mittel für Schulsozialarbeit (Oktober 2019)


Es fragte Lena Saniye Güngör:

Über die Landesrichtlinie Schulsozialarbeit erhält die Stadt Jena Mittel für den Bereich Schulsozialarbeit. Im Jahr 2019 betrug die Summe 566.624,00 €. Im Landeshaushalt 2020 sind für die Stadt Jena Mittel in Höhe von 643.181,00 € eingeplant. Hinzu sollen "Geplante Förderung zusätzlicher Mittel" für 2020 in Höhe von 554.961,00 € über Landesmittel zur Verfügung gestellt werden.

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. In welcher Höhe beabsichtigt die Stadt Jena - vor dem Hintergrund des bereits beschlossenen Jugendförderplans für 2020 - diese Mittel für den Jugendförderplan, im Bereich Schulsozialarbeit zur Verfügung zu stellen?
  2. Wann erfolgt eine entsprechende Information an den  Jugendhilfeausschuss, so dass dieser mit der inhaltlichen Untersetzung beginnen kann?
  3. Ist seitens der Stadt Jena geplant, die vom Land zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel mit weiteren Eigenanteilen auszubauen?

    Bitte auch auf folgend Nachfrage vorbereiten: Gibt es seitens des Landes inhaltliche Vorgaben zur Verwendung der Mittel?

Aus der Antwort: Die Sozialarbeit an den Schulen ist der Stadt Jena sehr wichtig. Bereits seit 1999 wird Schulsozialarbeit finanziert. Das Land begann damit erst 2013. Die Landesmittel wurden für die bessere Ausstattung genutzt: so gab es 2013 16 Vollzeitstellen, heute sind 22.

Die Stadt erhält 2019 vom Land Thüringen Mittel in Höhe von 566.624 €. Die Kosten belaufen sich auf 1.344.627 €. Die Differenz wird über den Haushalt der Stadt getragen.

Durch die vom Land für 2020 in Aussicht gestellten zusätzlichen Mittel in Höhe von 554.961 € werden in voller Höhe abgerufen. Die Verteilung obliegt dem Jugendhilfeausschuss. Die Diskussion dazu beginnt in der Sitzung im Oktober. Nach der Konstituierung des Unterausschusses kann die Beschlussfassung im Dezember 2019 erfolgen.

Die Stadt plant aufgrund des gültigen Doppelhaushaltes keine Ausweitung der Eigenmittel. Für den Haushalt 2021 ist geplant die Tariferhöhungen des öffentlichen Dienstes weiterzugeben. Das bedeutet Mehrausgaben in Höhe von 200.000 €.

Auf die Nachfrage, ob das Land inhaltliche Vorgaben macht, wurde auf die Zuwendungsrichtlinie vom 30.07.19 verwiesen.

 

Erhebung einer Pauschale bei der Beantragung von Schülertransportkosten für Kinder aus einkommensschwachen Familien in Jena (September 2019)


Es fragte Dr. Gudrun Lukin:

Ab dem Schuljahr 2019/20 können Kinder mit Jenabonusberechtigung auf Antrag kostenfrei Bus und Bahn benutzen. Im Formblatt für die Beantragung von Schülertransportkosten oder eines Mobilitätstickets wird zur Aktivierung des Tickets eine Verwaltungspauschale in Höhe von jährlich 15 Euro verlangt.

Ich frage den Oberbürgermeister:

1. Zu welchem Zweck wird diese Pauschale erhoben und reicht die Schulverwaltung, an die diese bar zu entrichten ist, die Zahlungen weiter, wenn ja an wen?
2. Müssen auch Schüler*innen, die von der Übernahme der Schülertransportkosten durch das Land Thüringen partizipieren bei der Beantragung eine derartige Pauschale zahlen?

Schriftliche Antwort