Die Linke reicht Große Anfrage zu Mieten und Wohnen ein

Die Fraktion Die Linke im Stadtrat Jena hat eine Große Anfrage zur aktuellen Situation von Mieten und Wohnen in Jena eingereicht. Die Große Anfrage umfasst einen breiten Katalog an Fragen, der eine Bestandsaufnahme der kommunalen Wohnungspolitik erlaubt.

Der Fraktion Die Linke geht es darum, Schwachstellen sichtbar zu machen, um anschließend Lösungen einzufordern: Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum, während Sanierungen und energetische Umrüstungen dringend notwendig sind, um die Klimaziele der Stadt zu erreichen. Gleichzeitig wirkt sich die soziale Ungleichheit immer stärker auf den Wohnungsmarkt aus, viele Haushalte geraten an die finanzielle Belastungsgrenze.

Jens Thomas, Fraktionsvorsitzender von Die Linke im Stadtrat Jena, erklärt dazu: „Der Wohnungsmarkt in Jena ist sehr angespannt. Das Angebot hält mit der Nachfrage nicht Schritt, die Kosten steigen und unterschiedliche Gruppen – Familien, Studierende, Senioren und Seniorinnen – konkurrieren um wenige passende Wohnungen. Dringend benötigte Fachkräfte und Studierende bleiben wahrscheinlich schon jetzt der Stadt fern, weil sie keine bezahlbaren Wohnungen finden.“

„Wohnen im eigenen Raum ist ein Grundbedürfnis – aber in Jena ist dieses Bedürfnis für viele nicht mehr bezahlbar und nicht mehr planbar. Deswegen haben wir unsere Fragen rund um Mieten und Wohnen in Jena gestellt, um zu sehen, was wir tun können und sollten. Das Ziel für Die Linke ist klar: Der Jenaer Wohnungsmarkt muss für alle Einwohnerinnen und Einwohner bezahlbar sein. “, betont Jens Thomas abschließend.

Die Große Anfrage ist hier zu finden.