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DIE LINKE verurteilt Nitzsche-Äußerungen im Thüringen-Journal

DIE LINKE. Jena kritisiert die Aussagen von Oberbürgermeister Dr. Nitzsche in einem Interview im MDR-Thüringen-Journal am vergangenen Sonntag, in der er einen Zusammenhang zwischen der öffentlichen Diskussion um hohe Mieten in Jena und einer Serie von Kellerbränden bei jenawohnen für möglich erachtet. 

"Als Oberbürgermeister hätte er sich jeder Spekulation dazu enthalten sollen, zumal bisher keinerlei Ermittlungsansätze bekannt sind, die in diese Richtung deuten" so Jens Thomas, Vorsitzender der Jenaer LINKEN. "Dr. Nitzsche greift trotz erklärter gegenteiliger Absicht den Ermittlungen vor und wird so seiner Verantwortung im Amt nicht gerecht. Er unterstellt, dass sozialer Protest gegen steigende Mieten die Brandstiftungen begünstigt oder gar motiviert haben könnte. Wir verurteilen dies aufs Schärfste und fordern ihn zu einer Klarstellung auf."

Im MDR-Beitrag hieß es wörtlich: In 4 Häusern von jenawohnen brennt es in einer Nacht, mitten in einer scharf geführten Diskussion um zu hohe Mieten in der Stadt. In 4 Häusern von jenawohnen brennt es in einer Nacht, mitten in einer scharf geführten Diskussion um zu hohe Mieten in der Stadt. Im Fadenkreuz der Mietpreiskritiker: die kommunale Wohnungsgesellschaft jenawohnen. Das Unternehmen soll die Mieten für seine 14.000 Wohnungen senken. Jenas Oberbürgermeister sieht da einen Zusammenhang: "Ich bin nicht die Polizei. Ich ermittle nicht. Deswegen will ich nicht spekulieren. Aber auffällig ist es schon, dass in dem einen Fall vier Gebäude betroffen sind, die alle jenawohnen gehören. Kann Zufall sein, ist es Zufall – weiß man nicht." [Zitat Dr. Thomas Nitzsche]“ 

https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-283756.html?fbclid=IwAR2PT_HlEwnoCltgXQXI855o1k5ZJB9Yg2zIORy1UUdTt2rpKzvKNJFY_do