Über 500 Leute kamen trotz Osterferien und Aprilwetter zum Holzmarkt, um Gregor Gysi und verschiedenen Kandidierenden zuzuhören. Gysi machte klar, dass es eine starke Linke braucht. In den Kommunen, auf dem Land und auch im Bund. „Ein Krankenhaus muss sich in erster Linie nicht finanziell rechnen! Krankenhäuser müssen sich in erster Linie für unsere Gesundheit rechnen!“, so Gysi. Außerdem müsse man mehr Politik für unsere Kinder und Enkel machen und damit für unsere Zukunft. Das heißt: Ökologische Nachhaltigkeit in sozialer Verantwortung! Die beiden Spitzenkandidierenden der Linken für die Stadtratswahl, Elisa Calzolari und Jens Thomas, betraten zum Anfang der Kundgebung die Bühne und formulierten kurz ihre Ziele für Jena. Jens Thomas, der für die Linke auch zur Oberbürgermeisterwahl antreten wird, betonte: „Wir müssen nicht nur Industrie und Arbeitsplätze nach Jena holen, sondern auch die Begleitumstände schaffen: Bezahlbares Wohnen, Kinderbetreuung, Erholung und Kultur sicherstellen“. Elisa Calzolari, die Geschäftsführerin von Migranetz Thüringen e.V., erklärte: "Es ist wichtig,… Weiterlesen
Gregor Gysi wird am kommenden Donnerstag, dem 4. April, ab 15.30 Uhr auf dem Jenaer Holzmarkt sprechen. Die Rede ist Teil einer Kundgebung, die 15 Uhr beginnt. Auch Jenaer Abgeordnete der LINKEN im Thüringer Landtag und dem Jenaer Stadtrat sind vor Ort. Weiterlesen
DIE LINKE hat in der letzten Stadtratssitzung gegen die Beschlussvorlagen zum Bauvorhaben "dotSource-Campus" gestimmt. Seit dem Beginn der Debatte begleiten die Fraktion das Vorhaben kritisch und hat immer wieder auf Probleme der Bebauung auf dem Grundstück der alten Feuerwehr hingewiesen. Zur jetzt getroffenen Entscheidung im Stadtrat führt Lena Saniye Güngör, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, aus: „Für uns sprechen ungeklärte ökologische und soziale Aspekte derzeit gegen das Projekt. Die Überschreitung von Abstandsflächen, Grundwasser, Kaltluftschneisen und Wärmeinseln sind für uns Probleme, die bei dem Vorhaben nicht ausreichend behandelt wurden. Dass das Projekt nun ohne das vorgesehene Stadtklimakonzept beschlossen wurde, ist vor dem Hintergrund der städtischen Debatte um Klimaschutz und Klimaanpassung bemerkenswert.“ „Von Beginn an haben wir gefordert, dass das zentral gelegene Grundstück nicht von der Stadt verkauft wird. Besonders problematisch sieht die Fraktion die Tatsache, dass neue Wohnungen nur für Mitarbeiter entstehen sollen, aber kein sozialer Wohnungsbau vorgesehen… Weiterlesen
Am 6. März findet der Equal Pay Day 2024 statt. An diesem Tag soll auf die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern hingewiesen werden. Um den Betrag zu verdienen, den Männer bereits am 31.12.2023 erzielten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal-Pay-Day (EPD) des Folgejahres arbeiten, der in diesem Jahr auf den 6. März fällt. 2023 lag die Lohnlücke laut Statistischem Bundesamt bei 18%. Das lässt sich auch durch den geringeren Beschäftigungsumfang bei Frauen erklären. Familie und Beruf müssen auch für Frauen zu 100% vereinbar sein! Dazu haben das Frauenzentrum Towanda und Die Linke am Mittwoch, dem 6. März, zwischen 12 und 13 Uhr am Nonnenplan/Ecke Löbderstraße eine Kundgebung angemeldet. Weiterlesen
Der Stadtrat Jena hat in seiner Februar-Sitzung beschlossen, weitere Teile des Nahverkehrsplans 2022+ umzusetzen. Der nun gefasste Beschluss geht auch darauf zurück, dass DIE LINKE immer wieder einen konkreten Zeitplan für die Umsetzung der Vorhaben des Nahverkehrsplans einforderte. Zuletzt war dies mit der Beschlussvorlage 23/2187 der Fall. Zur einstimmigen Entscheidung des Stadtrates erklärt Dr. Beate Jonscher, amtierende Fraktionsvorsitzende: „Wir begrüßen, dass endlich die Ortsteile Münchenroda und Remderoda sowie Drackendorf, Ziegenhain, Lichtenhain und Alt-Lobeda besser an den Nahverkehr angebunden werden sollen. Das war längst überfällig. Auch die Erweiterung des Angebots im Spätverkehr auf der Linie 15 wurde von uns immer wieder eingefordert, da der Bedarf dafür deutlich ist.“ Ein Problem sieht die Fraktion allerdings in der neuerlichen Anhebung der Tarife für den Verkehrsverbund Mittelthüringen. Auch diese wurde mehrheitlich, aber unter anderem gegen die Stimmen der LINKEN beschlossen. „Erst im vergangenen Jahr wurde an der Tarifschraube gedreht. Dieses Jahr nun wieder?… Weiterlesen
Die Jenaer LINKE nutzte ihr traditionelles Neujahrsgespräch in der Rathausdiele am letzten Freitag, um politische Akzente zu setzen. Jens Thomas, Spitzenkandidat zur Kommunalwahl und Oberbürgermeisterkandidat der Linken formulierte seine Schwerpunkte: „Man könnte meinen, Jena hätte keine Probleme. Es gibt aber enorm hohe Lebenshaltungskosten, sodass für viele am Ende des Monats nichts vom Lohn übrigbleibt.“ Er ging auch auf das Thema Wohnen ein: „Die beschlossene Zielmarke von 500 neuen Wohnungen pro Jahr, davon 20 % Sozialwohnungen, wird seit Jahren verfehlt. Das Recht auf bezahlbares Wohnen ist daher für mich die zentrale soziale Frage unserer Stadt.“ Lena Saniye Güngör, Vorsitzende der Stadtratsfraktion und Direktkandidatin für Wahlkreis 38 griff die Migrationsdebatte auf: „Lasst es uns ernst meinen, wenn wir für ein buntes und weltoffenes Thüringen streiten, denn das ist nicht nur wirtschaftlich gemeint. Wenn Menschen herkommen, um hier zu arbeiten, dann werden sie hier auch leben. Lasst sie uns als vollständige Menschen begreifen und nicht nur als Arbeitskraft!“ Auch der… Weiterlesen
„Wir begrüßen ausdrücklich die Ankündigung der Stadt, eine Katzenschutzverordnung zu erlassen. Wir hatten bereits eine eigene Beschlussvorlage mit dem Ziel einer solchen Verordnung für die kommende Stadtratssitzung vorbereitet.“ erklärt Jens Thomas, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Stadtrat Jena und Oberbürgermeister-Kandidat seiner Partei. Bereits im Herbst 2018 hatte die Fraktion DIE LINKE eine Erneuerung der Kastrationspflicht frei laufender Katzen gefordert, doch verliefen die Diskussionen damals im Sande. Herr Thomas meint: „Die Stadt reagiert jetzt auf die Hilferufe des Tierheims und eigene Befunde, dass Krankheiten unter Tieren enorm zugenommen haben." Weiterlesen
Die Klimakrise steht vor der Tür! Fast jeden Tag wird berechtigterweise über eine Verkehrswende diskutiert. Der Fokus dieser Gespräche liegt meist auf dem Ausbau des Streckennetzes, einer höheren Taktung und neuen Fahrzeugen. Wer oft dabei vergessen wird, sind die Beschäftigten. In den aktuellen Tarifverhandlungen im ÖPNV wird für bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und einen guten ÖPNV für alle gekämpft! Wir stehen hinter den Tarifforderungen der Beschäftigen und unterstützen diese in Ihrem Tarifkampf. Da es für einen erfolgreichen Abschluss auch Druck aus der Zivilgesellschaft braucht, veranstaltet WirFahrenZusammen mit Ver.di am 02.02. einen Aktionstag zur Verkehrswende. Kommt alle um 12 Uhr zur Kundgebung am Löbdergraben vor dem Uni-Hauptgebäude und lasst uns zeigen: Ohne die Beschäftigten des ÖPNV fährt nichts! Mehr Informationen: https://wir-fahren-zusammen.die-linke-th.de/ Weiterlesen







